Projekt Beschreibung

Trauer Now

Trauer Now

Kunstgießerei Strassacker GmbH

„Keiner kommt hier lebend raus.“ Was Anthony Hoppkins in einem Interview so flapsig verkündet, ist eine unumstössliche Gewissheit. Aller 33 Sekunden stirbt in Deutschland eine Person. Zurück gelassen werden trauernde Angehörige. Und dennoch ist Trauer eines der letzten großen Tabuthemen in unserer Zeit. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die Bestattungen und auch das Trauern immer weiter anonymisieren und die Verarbeitung bzw. Heilung erschweren, so neuste Studien.

Zeit also, dieses letzte große Tabu anzugehen und das mit voller Power. Gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut und initiiert von der Firma Strassacker sowie der Arbeits­ge­mein­schaft Friedhof und Denkmal e. V. starteten wir im Herbst 2019 eine große Aufklärungskampagne zum Thema heilsames Trauern in der heutigen Zeit.

Keyfacts

co-kreative Ideenentwicklung
Kampagnendesign
Redaktion
Social Media
PR-Stunt
Out of Home

Deutschland, 2019

Kunstgießerei Strassacker GmbH

„Keiner kommt hier lebend raus.“ Was Anthony Hoppkins in einem Interview so flapsig verkündet, ist eine unumstössliche Gewissheit. Aller 33 Sekunden stirbt in Deutschland eine Person. Zurück gelassen werden trauernde Angehörige. Und dennoch ist Trauer eines der letzten großen Tabuthemen in unserer Zeit. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die Bestattungen und auch das Trauern immer weiter anonymisieren und die Verarbeitung bzw. Heilung erschweren, so neuste Studien.

Zeit also, dieses letzte große Tabu anzugehen und das mit voller Power. Gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut und initiiert von der Firma Strassacker sowie der Arbeits­ge­mein­schaft Friedhof und Denkmal e. V. starteten wir im Herbst 2019 eine große Aufklärungskampagne zum Thema heilsames Trauern in der heutigen Zeit.

Keyfacts

co-kreative Ideenentwicklung
Kampagnendesign
Redaktion
Social Media
PR-Stunt
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Deutschland, 2019

Kunstgießerei Strassacker GmbH

„Keiner kommt hier lebend raus.“ Was Anthony Hoppkins in einem Interview so flapsig verkündet, ist eine unumstössliche Gewissheit. Aller 33 Sekunden stirbt in Deutschland eine Person. Zurück gelassen werden trauernde Angehörige. Und dennoch ist Trauer eines der letzten großen Tabuthemen in unserer Zeit. Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die Bestattungen und auch das Trauern immer weiter anonymisieren und die Verarbeitung bzw. Heilung erschweren, so neuste Studien.

Zeit also, dieses letzte große Tabu anzugehen und das mit voller Power. Gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut und initiiert von der Firma Strassacker sowie der Arbeits­ge­mein­schaft Friedhof und Denkmal e. V. starteten wir im Herbst 2019 eine große Aufklärungskampagne zum Thema heilsames Trauern in der heutigen Zeit.

Keyfacts

co-kreative Ideenentwicklung
Kampagnendesign
Redaktion
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PR-Stunt
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Deutschland, 2019

Die Leitidee – wohin mit der ganzen Trauer?

Wenn durchschnittlich aller 33 Sekunden ein Mensch in Deutschland stirbt, dann sind das ca. eine knappe Million Menschen pro Jahr. Eine Million Menschen, die wiederum eine große Anzahl an Trauernden hinterlassen. Unsere Leitidee „Sterbeuhr“ verdeutlicht diese Dimension sowie die Wichtigkeit des Themas und stellt gleichzeitig die Frage: Wohin mit der ganzen Trauer?

Die Leitidee – wohin mit der ganzen Trauer?

Wenn durchschnittlich aller 33 Sekunden ein Mensch in Deutschland stirbt, dann sind das ca. eine knappe Million Menschen pro Jahr. Eine Million Menschen, die wiederum eine große Anzahl an Trauernden hinterlassen. Unsere Leitidee „Sterbeuhr“ verdeutlicht diese Dimension sowie die Wichtigkeit des Themas und stellt gleichzeitig die Frage: Wohin mit der ganzen Trauer?

Kampagnendesign – die visuelle Klammer

Wie muss eine Kampagne aussehen, die das Thema Tod und Trauer in den Mittelpunkt stellt? Gedeckte Farben, dezente Schriften, stille, pathetische Bilder? Nein, so gerade nicht! Uns war es wichtig, Geschichten rund um Trauer in den Alltag der Menschen zu platzieren. Pink als Hauptfarbe gibt der Kampagne Lautstärke und eine frische Optik.

Das visuelle Schlüsselelement ist ein einfacher Querstrich, der im Logo, aber auch als weiteres Gestaltungselement auftritt. Er steht symbolisch für einen Bruch – im Inneren, den Trauer erst einmal hervorbringt und der langsam Heilen muss sowie in der Gesellschaft, den es wird Zeit alte Denkweisen aufzubrechen.

Kampagnendesign – die visuelle Klammer

Wie muss eine Kampagne aussehen, die das Thema Tod und Trauer in den Mittelpunkt stellt? Gedeckte Farben, dezente Schriften, stille, pathetische Bilder? Nein, so gerade nicht! Uns war es wichtig, Geschichten rund um Trauer in den Alltag der Menschen zu platzieren. Pink als Hauptfarbe gibt der Kampagne Lautstärke und eine frische Optik.

Das visuelle Schlüsselelement ist ein einfacher Querstrich, der im Logo, aber auch als weiteres Gestaltungselement auftritt. Er steht symbolisch für einen Bruch – im Inneren, den Trauer erst einmal hervorbringt und der langsam Heilen muss sowie in der Gesellschaft, den es wird Zeit alte Denkweisen aufzubrechen.

Das Online-Magazin Trauer Now

Herzstück der Kampagne ist das neue Online-Magazin Trauer Now. Neben der Sterbeuhr, die genau anzeigt, wieviele Menschen in Deutschland in diesem Jahr bereits verstorben sind, beleuchten verschiedenste redaktionelle Beiträge die menschliche Emotion Trauer aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Trauer Now damit einen direkten Nerv trifft, spiegeln uns die vielen Anfragen und Kommentare von Betroffenen, Redakteuren und Menschen aus Friedhofsgewerken. 

Das Online-Magazin Trauer Now

Herzstück der Kampagne ist das neue Online-Magazin Trauer Now. Neben der Sterbeuhr, die genau anzeigt, wieviele Menschen in Deutschland in diesem Jahr bereits verstorben sind, beleuchten verschiedenste redaktionelle Beiträge die menschliche Emotion Trauer aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Trauer Now damit einen direkten Nerv trifft, spiegeln uns die vielen Anfragen und Kommentare von Betroffenen, Redakteuren und Menschen aus Friedhofsgewerken. 

Aus Facebook

Seit vielen Jahren schon habe ich die Vision, dass Trauer sichtbarer sein sollte in der Öffentlichkeit. Raus aus der dunklen Ecke, mit neuen Farben anderen Worten, ehrlich, mutig, erwachsen und konfrontierend. Und so freue ich mich sehr über die Macher von Trauer-now. Sie haben etwas von der Frische, nach der ich mich gesehnt habe. DANKE“

Kommentar auf die Frage bei Facebook “Warum braucht es Trauer Now?”

“Mir würden viele Gründe dafür einfallen..ich merke aber gerade beim Schreiben wieder, wie sehr das Tabu noch nachwirkt und ich doppelt überlege, was ich kommentieren soll. Bin wirklich dankbar über das Angebot, weil es genau vor einem Jahr eine Beziehungstat im Wohnheim gab, bei dem jemand aus dem Fenster sprang. Menschliche Empathie ist etwas seltsames. Am nächsten Tag kamen mir oft die Tränen, obwohl ich die beiden Studenten gar nicht kannte.

Per Mail

“Liebes Trauer-now team,
Ich habe aufgrund einer Werbung im Berliner U Bahnhof heute von der Seite trauer-now gelesen und bin total begeistert! (…) Ich finde es ganz wundervoll und heilsam, Eure kurzen Artikel hierzu zu lesen und bin sehr dankbar für diese Entdeckung! Ich wünsche Euch viel, viel Erfolg!
Herzliche Grüße aus Berlin”

Aus Facebook

Seit vielen Jahren schon habe ich die Vision, dass Trauer sichtbarer sein sollte in der Öffentlichkeit. Raus aus der dunklen Ecke, mit neuen Farben anderen Worten, ehrlich, mutig, erwachsen und konfrontierend. Und so freue ich mich sehr über die Macher von Trauer-now. Sie haben etwas von der Frische, nach der ich mich gesehnt habe. DANKE“

Kommentar auf die Frage bei Facebook “Warum braucht es Trauer Now?”

“Mir würden viele Gründe dafür einfallen..ich merke aber gerade beim Schreiben wieder, wie sehr das Tabu noch nachwirkt und ich doppelt überlege, was ich kommentieren soll. Bin wirklich dankbar über das Angebot, weil es genau vor einem Jahr eine Beziehungstat im Wohnheim gab, bei dem jemand aus dem Fenster sprang. Menschliche Empathie ist etwas seltsames. Am nächsten Tag kamen mir oft die Tränen, obwohl ich die beiden Studenten gar nicht kannte.

Per Mail

“Liebes Trauer-now team,
Ich habe aufgrund einer Werbung im Berliner U Bahnhof heute von der Seite trauer-now gelesen und bin total begeistert! (…) Ich finde es ganz wundervoll und heilsam, Eure kurzen Artikel hierzu zu lesen und bin sehr dankbar für diese Entdeckung! Ich wünsche Euch viel, viel Erfolg!
Herzliche Grüße aus Berlin”

PR-Stunts – Die menschliche Sterbeuhr

Um das neue Online-Magazin Trauer Now auch unter die Leute zu bringen, musste Bewegung in die Kampagne gebracht werden. An drei verschiedenen Standorten in Berlin, wie dem Brandenburger Tor und am Alex, konnte man zusehen, wie die menschliche Sterbeuhr tickt. In einer medienwirksamen Kunstaktion formten Berliner Akrobaten aller paar Sekunden einen neue Zahl. Begleitet wurde die menschliche Sterbeuhr lautstark von einer Demo, die das Recht zu Trauern einforderte. Medien, wie die Süddeutsche und die Welt berichteten im Nachgang über die Friedhofskultur, die neuen Trends Rechnung tragen muss.

PR-Stunts – Die menschliche Sterbeuhr

Um das neue Online-Magazin Trauer Now auch unter die Leute zu bringen, musste Bewegung in die Kampagne gebracht werden. An drei verschiedenen Standorten in Berlin, wie dem Brandenburger Tor und am Alex, konnte man zusehen, wie die menschliche Sterbeuhr tickt. In einer medienwirksamen Kunstaktion formten Berliner Akrobaten aller paar Sekunden einen neue Zahl. Begleitet wurde die menschliche Sterbeuhr lautstark von einer Demo, die das Recht zu Trauern einforderte. Medien, wie die Süddeutsche und die Welt berichteten im Nachgang über die Friedhofskultur, die neuen Trends Rechnung tragen muss.

Die digitale Sterbeuhr

Parallel zur menschlichen Sterbeuhr ging die digitale Sterbeuhr im Oktober online: Mittels Mediabudget und einer großflächigen Verteilung über das Google Display Netzwerk schalteten wir unterschiedlichste Bannerformate. Jedes Bannerformat griff die Sterbeuhr auf, die sich aller 33 Sekunden um eine Ziffer weiterdrehte.

Die digitale Sterbeuhr

Parallel zur menschlichen Sterbeuhr ging die digitale Sterbeuhr im Oktober online: Mittels Mediabudget und einer großflächigen Verteilung über das Google Display Netzwerk schalteten wir unterschiedlichste Bannerformate. Jedes Bannerformat griff die Sterbeuhr auf, die sich aller 33 Sekunden um eine Ziffer weiterdrehte.

Out of Home

Abgerundet wurde die Kampagne durch eine deutschlandweite Schaltung
von Plakaten und digitalen Citylight-Postern im Herzen Berlins.

Ein weiteres visuelles Highlight waren die Guerilla-Projektionen der Sterbeuhr
auf Häuserfassaden in Berlin, Köln, München, Hamburg und Frankfurt.

Out of Home

Abgerundet wurde die Kampagne durch eine deutschlandweite Schaltung
von Plakaten und digitalen Citylight-Postern im Herzen Berlins.

Ein weiteres visuelles Highlight waren die Guerilla-Projektionen der Sterbeuhr
auf Häuserfassaden in Berlin, Köln, München, Hamburg und Frankfurt.