Projekt Beschreibung

Digitalisierung und Industrie 4.0 erlebbar machen

Digitalisierung und Industrie 4.0
erlebbar machen

Industrie 4.0 erfordert neues Mindset

Wir erleben die vierte industrielle Revolution. Diese intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie erfordert von Mitarbeitenden ein neues Mindset, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten, eine neue Kultur. Wandlungsbereitschaft ist gefragt. Umgang und Einstellung von Menschen zu Digitalisierungsprozessen entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.

Auch BASF in Schwarzheide steht an diesem Punkt. Die Digitalisierung am Standort wird vorangetrieben. Man will Vorreiter sein. Rund 1.900 Mitarbeiter werden regelmäßig in Veranstaltungen informiert und geschult.

Keyfacts

co-kreative Umsetzung zwischen drei Agenturen
Digitalisierung erlebbar machen
Transformation und Kulturwandel unterstützen

Dresden, 2019

Vorbehalte abbauen, Interesse wecken

Die Dresdner Agentur VOR übernahm in diesem Prozess die kommunikative Ansprache der Mitarbeitenden. In dem Zusammenhang hat VOR an uns die Aufgabe gestellt, ein interaktives Eventformat zu entwickeln.

Ziele: Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung abbauen, eine Offenheit für digitale Zukunftsthemen schaffen sowie Mitarbeiter mit unterschiedlichen Einstellungen und Erfahrungen in der Nutzung digitaler Technologien zusammenführen, um so auch neue standortübergreifende Vernetzungen entstehen zu lassen. Wichtig: Das Interesse für die Digitalisierung und die eigene Weiterentwicklung soll geweckt werden. Freude und Leichtigkeit soll entstehen.

Unsere Idee

In einem interaktiven Workshopformat werden die Teilnehmenden anhand eines LEGO-Modells einer technischen Anlage und einer Augmented Reality App ihre Digitalkompetenz herausfordern und erweitern. Das LEGO-Modell soll ein in naher Zukunft verfügbares technologisches Verfahren abbilden. Die Augmented Reality App erweckt das Modell zum Leben und macht verschiedene Themen der Digitalisierung wie Predictive Maintenance oder Wissensmanagement unmittelbar erlebbar und zeigt deren Vorteile.

Impulse für den Wandel der Kultur entstehen aus dem Workshopdesign: Soziale Strukturen und Expertisen werden ordentlich durchgemischt – Blue-Collar-Worker und Manager, Azubi und Ü55-Mitarbeiter, Digital Native und Digital Immigrant. Wir wollen sie alle. Keine Hierarchien. Es gibt Elemente zur Kompetenzbestätigung, Inspiration und Interaktion sowie zur sozialen Netzwerkerweiterung. So ist sichergestellt, dass Teilnehmer unterschiedlicher Motivation etwas mitnehmen können.

Das LEGO-Modell

Das Modell einer Redox-Flow-Batterie sollte der analoge Dreh- und Angelpunkt in den Workshops sein. Warum LEGO? Jeder kennt und beherrscht das niedrigschwellige Spielprinzip Stein auf Stein. Gemeinsam mit dem offiziell zertifizierten LEGO-Modellbauer René Hoffmann entwickelten wir den Nachbau einer organischen Batterie, die regenerative Energie speichert. Unterteilt wird das LEGO-Modell, wie die echte Anlage auch, in vier Funktionsbereiche: Solar-Panels als Energiequelle, sogenannte Stacks als Energieumwandler, Tanks als Energiespeicher und eine Steuerungseinheit inkl. Wasseraufbereitung. Als unterhaltsames Element gab es außerdem ein Toilettenhäuschen für die Miniatur-LEGO-Kollegen.

Die Augmented Reality App

Die App ist die digitale Erweiterung zum Modell. Sie erweckt die Anlage zum Leben, führt als digitale Anleitung durch die Workshops und stellt Aufgaben. Gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Visualistik aus Dresden entwickelten wir letztlich zwei Apps. Eine App pro Workshop. Die erste App beinhaltet die Anleitungen zum Aufbau des LEGO-Modells und Erklärungen zur Funktionsweise der organischen Batterie. Nach fertigem Aufbau werden die Prozesse der Anlage als erweiterte Realität auf dem Display sichtbar. Die zweite App beinhaltet Challenges, die im Team gemeistert werden sollten. Auch hier kommt die erweiterte Realität mehrfach zum Einsatz.

Die Augmented Reality App

Die App ist die digitale Erweiterung zum Modell. Sie erweckt die Anlage zum Leben, führt als digitale Anleitung durch die Workshops und stellt Aufgaben. Gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Visualistik aus Dresden entwickelten wir letztlich zwei Apps. Eine App pro Workshop. Die erste App beinhaltet die Anleitungen zum Aufbau des LEGO-Modells und Erklärungen zur Funktionsweise der organischen Batterie. Nach fertigem Aufbau werden die Prozesse der Anlage als erweiterte Realität auf dem Display sichtbar. Die zweite App beinhaltet Challenges, die im Team gemeistert werden sollten. Auch hier kommt die erweiterte Realität mehrfach zum Einsatz.

BASF Workshop Lego

Die LEGlos-Workshops

Wir starteten jeden Workshop mit dem Kennenlernen der Teilnehmer, bei dem bereits Vorlieben und Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung thematisiert wurden.

Im ersten Workshop ging es um den Aufbau des LEGO-Modells. Nach dem in Betrieb nehmen des Modells durch die App und Kennenlernen der Funktionsweise durch die Augmented Reality Technologie, entstanden Gespräche über die Potenziale der Digitalisierung am Standort.

Im zweiten Teil der Workshop-Reihe wurden die Teams neu gemischt. Nun sollte die organische Batterie ausgebaut und optimiert werden. Dabei mussten fünf Challenges gelöst werden. So entstanden Interaktionen und Aufgabenteilung nach Kompetenzen innerhalb der Teams. Das Ende bildete wieder eine geführte Gesprächsrunde und der Austausch über die im Workshop aufgeworfenen Themen der Digitalisierung.

Ergebnis

Die Workshop-Reihe hat am Standort Schwarzheide große Kreise gezogen. Die Begeisterung über das Erlebte wurde auch nach den Workshops weitergegeben. Mittlerweile führt BASF die Workshops selbstständig durch und kann so noch mehr Mitarbeiter für die Zukunft befähigen. Es wird auch bereits geplant die Workshops an anderen Standorten fortzuführen und das Modell mit der App in Besucherzentren der Standorte einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

BASF Twitter Tablet

Ergebnis

Die Workshop-Reihe hat am Standort Schwarzheide große Kreise gezogen. Die Begeisterung über das Erlebte wurde auch nach den Workshops weitergegeben. Mittlerweile führt BASF die Workshops selbstständig durch und kann so noch mehr Mitarbeiter für die Zukunft befähigen. Es wird auch bereits geplant die Workshops an anderen Standorten fortzuführen und das Modell mit der App in Besucherzentren der Standorte einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Projekt jemandem zuspielen