Paint Roller Tour Diary

4 Tage – 4 Städte – 4 Mann!

München

Ganze 2.000 Kilometer vor uns, verstauten wir im Tourbus den neuesten Clou aus dem Hause CROMATICS in Kooperation mit den Machern von Intolight: den Digital Paint Roller. Das erste Ziel war München, im allseits geliebten Bayern. Ein Boxenstop im Wienerwald später kommen wir gut gesättigt und voller Tatendrang im Kunstpark Ost an. Nach kurzem shake Hands mit den Kollegen von RED TOWER FILMS, die unsere Tour für ARTE CREATIVE dokumentierten, kann es endlich los gehen. Hier, im hedonistischen Epizentrum der jungen Garde Münchens, präsentierten wir den digital Paint Roller das erste mal der Öffentlichkeit. Kurz darauf wurden zwei pflichtbewusste bayrische Prachtwachtmeister auf unser Treiben aufmerksam und näherten sich leisen Schrittes. Zu unserer Überraschung wurden wir jedoch nicht des Platzes verwiesen, sondern mit Interesse und einer kurzen Belehrung über das allgemeine Genehmigungsverfahren der bayrischen Landeshauptstadt beschenkt. Zweite Tagesetappe: die STROKE ART FAIR 2013 auf der wunderschönen Praterinsel. Es war der „place to be“ des Abends und für uns der perfekte Anlass, um den ersten Tourtag ausklingen zu lassen.

Frankfurt am Main

Die Banken- und Finanzmetropole empfing uns mit gutem Wetter, einer Wahnsinns-Skyline-Optik, top Publikum und einer Massenverhaftung einer hiesigen Jugendgang, bei der wir nicht schlecht geguckt haben. Wir konzentrierten uns mal lieber auf das Wesentliche, schließlich hatten wir immer wieder bis zu 100 Zuschauer zu begeistern.

Hamburg

Vier mal Stau, den NDW Smash-Hit „1000 mal berührt“ im Radioloop und 540 Kilometer später strandeten wir im Hamburger Hafen und rockten die Bude von Altona bis Wedel. Unser Fazit: „Nich lang schnakken, Kopp in Nacken“.

Berlin

Bei unserem letzten Tourstop projizierten wir per Backjump-Aktion das vielleicht erste Metro „Top to Button“ der Welt und schlossen so den Bogen zwischen den Anfängen urbaner Kunst bis hin zu (digitalen) Möglichkeiten der Gegenwart. Ziemlich hinüber, aber glücklich fuhren vier Männer nach vier Tagen in vier Städten noch in der Nacht durch den Sonnenaufgang zurück in die Heimat.